„Arbeit macht frei" – Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Dachau

 

Am Dienstag, den 28. Februar 2012, fuhr die 9. Jahrgangsstufe in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers.

Nach der gut einstündigen Busfahrt nach Dachau betraten wir durch ein großes Eisentor mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei" das ehemalige, 1933 eröffnete, Konzentrationslager.

Bereits der riesige Appellplatz, auf dem die Namen der Häftlinge nach deren Ankunft durch Häftlingsnummern ersetzt wurden, hinterließ einen tiefen Eindruck. So wurden jedem Häftling endgültig seine letzte Würde und Persönlichkeit genommen.

 

In Gruppen aufgeteilt besichtigten wir mit Gruppenleitern die nachgebauten Baracken, in denen jeweils 2000 Häftlinge auf engstem Raum wohnten.

Dort wurden wir über den grausamen und unmenschlichen Tagesablauf der Inhaftierten informiert, was uns alle sichtlich bewegte.

Bei eisigen Temperaturen gingen wir über die Lagerstraße zu den Gaskammern und Krematorien, die als "Brausebäder" getarnt waren, jedoch wohl nie für Massenvergasungen genutzt wurden.

Auf dem Weg zurück zum Appellplatz wurde uns das unglaubliche Sicherheitssystem erklärt, womit uns allen klar wurde, dass es unmöglich war, aus diesem KZ zu fliehen.

Abschließend lässt sich sagen, dass uns dieser Ausflug sehr bewegt, wenn nicht gar erschüttert hat, durchaus aber sehr lehrreich war und dadurch Spuren hinterlassen hat. Immer noch bleibt es für unsere Generation sehr schwer vorstellbar, was sich tatsächlich vor ungefähr 80 Jahren hinter den Mauern dieses Lagers in Dachau abgespielt hat.

 

 

Verena Christl und Franziska Watzlowik, 9c

 

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