Die rasenden Reporter des Gymnasiums stellen sich vor!

 

 

Gruppe Luis Thoma, Lukas Weggartner, Lukas Selmayr

Wir wollten eigene, professionelle Radiobeiträge erstellen. Was sich nach einem sehr hoch gesteckten Ziel anhört, wurde bald zu einer sehr interessanten, lustigen und anspruchsvollen Aufgabe, die wir jedoch nicht alleine bewältigen mussten: Christian Riedl, Korrespondent des Bayrischen Rundfunks (BR) für unsere Region, half uns, wann immer nötig.

 

Im Laufe der 11. Klasse entwickelten wir unser eigenes Konzept, organisierten uns die nötigen Mittel zum Erstellen der Beiträge und gewannen umfassende Kenntnisse über die Organisation und Durchführung von Projekten, wie wir sie auch in der Arbeitswelt nach der Schule antreffen werden.

 

Nach der Einteilung des Seminars in Kleingruppen zu drei bis vier Schülern galt es, einige organisatorische Schwierigkeiten zu beseitigen. Wir fingen an mit der Aufgabenverteilung: wer wurde Gruppenchef, wer war für das Portfolio zuständig, wer sollte die Arbeit durch Fotos dokumentieren? Es folgte – weitaus schwieriger als angenommen die Findung der Themen für die Beiträge, derer drei wir erstellen sollten. Schließlich konnten wir uns auf die Themen Schulklima, Mensa und Cannabis einigen.

 

Für den Beitrag Schulklima führten wir eine Umfrage unter mehreren Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums durch und baten sie, die Atmosphäre in der Schule zu bewerten. Gesichtspunkte waren unter anderem die Lehrer, die Klassengemeinschaft, die Motivation zum Lernen, Mitschüler und das Angebot an nicht-unterrichtlichen Aktivitäten wie zum Beispiel das Engagement in Arbeitskreisen. Ergebnis: Die meisten Schüler gehen gerne in die Schule, jedoch gibt es natürlich immer Möglichkeiten, das Schulklima zu verbessern.

 

Mensa - wohl kaum ein Thema in unserer Schule ist so konstant aktuell. Neue Speisepläne werden in den Unterrichtsstunden diskutiert, in der Mittagspause herrscht ein großes Gedränge an der Essensausgabe, und vor allem das Essen selbst ist ständig Thema bei den Schülern (und Lehrern?). Grund genug für uns, die Mensa mit ihren Facetten - Raum, Essensqualität und –angebot - oder auch Mensapersonal einmal genauer zu betrachten.

 

In unserem letzten Beitrag schließlich beschäftigten wir uns mit der Droge Cannabis. Dieses ist ein kontrovers diskutierte Droge-während sich sogar Prominente öffentlich für eine Legalisierung einsetzen, beispielsweise Hans Söllner, ist der Konsum gesetzlich verboten. Warum? Was sind die Auswirkungen von Cannabis? Was spricht für, was gegen eine Legalisierung? Wer nimmt Cannabis bevorzugt? Um das herauszufinden, befragten wir Experten. Anschließend schrieben wir unseren Beitrag, den wir schließlich Anfang Juli 2014 unter Christian Riedls Aufsicht und Anleitung im BR-Tonstudio in Rosenheim einlasen.

 

Jeden der drei Beiträge mussten wir anschließend schneiden, das heißt, die O-Töne (gesprochene Aufnahmen auf dem Mikrophon) der Befragten mit den von uns selbst gesprochenen Informationen vermischen, um so dem Zuhörer ein vergnügliches und informatives Klangerlebnis zu bereiten.

 

Während des P-Seminars haben wir viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, die uns mit Sicherheit von großem Nutzen sein werden, wenn wir in die Arbeitswelt eintreten, egal ob es um das Finden von Kompromissen geht, um Aufgabenverteilung, Dokumentation des Arbeitsprozesses oder das Beschaffen von Informationen geht. In jedem modernen Unternehmen werden Aufgaben zunehmend in Teams gelöst, um so die Entscheidungsprozesse objektiver zu gestalten und Lösungen durch gemeinschaftliche Arbeit zu finden, die der Einzelne vielleicht nicht entdeckt. Unser P-Seminar war uns eine große Hilfe dabei, uns darauf vorzubereiten, und mit großem Spaß und Interesse haben wir daran teilgenommen. Auch wenn es nicht immer einfach war, und wir auf viele unvorhergesehene Schwierigkeiten stießen, so bleibt das P-Seminar für uns doch mit einer positiven Erinnerung verbunden.

Immer gut gelaunt

Bei den Aufnahmen

 

 

 

Gruppe Sophia Neider, Barbara Herpe, Elisabeth Ellmayer, Carina Schlager

Auch ein Team aus vier Mädchen besiegt die Technik

 

Das Schultheater, der Arbeitskreis Schule ohne Grenzen und das Leben der kleinen Dewi. Das sind die Themen, mit denen sich unsere Gruppe im Rahmen unseres P-Seminars beschäftigt hat. Diese erläutern wir nur kurz:

 

Beginnen wir mit dem Beitrag über das Schultheater der Mittel- und Oberstufe. Wir waren bei der letzten Vorstellung des Stücks „Cyrano de Bergerac – der Dumme, die Schöne und der mit der Nase“ dabei und haben die letzten Eindrücke des Abends eingefangen. Daraus wurde ein Radiobeitrag, der an die Schüler appellieren soll, sich in der Theater-AG einzubringen.

 

Dass nur wenige über den AK SoG Bescheid wissen, nahmen wir als Anlass für unseren zweiten Beitrag. Wir sammelten Informationen über seine Projekte und seine Ziele und verarbeiteten diese, um das Interesse der Schüler an seiner Arbeit zu wecken.

 

Unser letztes und größtes Projekt drehte sich um den Alltag des indischen Mädchens Dewi an unserer Schule. Dabei war es für uns sehr interessant, zu erfahren, wie ein kleines Mädchen die Unterschiede zwischen der deutschen und der indischen Kultur erlebt.

 

Während unserer Recherchearbeit haben wir verschiedenste Eindrücke gesammelt. Viel Freude hat uns die Arbeit mit unseren Interviewpartnern bereitet, die uns alle gerne und herzlich unterstützt haben. Aber auch zukünftige Nachwuchsjournalisten müssen das ein oder andere Problem meistern. Die Technik ließ uns satte zwei Mal im Stich und Dank der großzügigen Abgabetermine gerieten wir auch nur minimal in Zeitnot. Und trotzdem: Wir sind stolz auf unsere Ergebnisse und würden uns freuen, wenn Sie in unsere Beiträge kurz reinhören

 

 

 Interview mit Herrn Nonninger

 

 

 

Gruppe Luise Kraaz, Luisa Metzgen, Verena Christl

"Erstellen eines Radiobeitrags in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Rundfunk?" Als wir, Luise Kraaz, Luisa Metzgen und Verena Christl, das gehört haben, waren wir natürlich sofort Feuer und Flamme und waren bereit für die Herausforderung: Der Erstellung eines eigenen Radiobeitrags.

 

Alles begann dann im November nach einer Auftaktveranstaltung beim BR in München , als uns unser Redakteur Christian Riedl erstmal die Grundtechniken zur Erstellung des Beitrags nahe brachte und uns die Möglichkeit gab, einen Probebeitrag zu erstellen. Dies machten wir dann mit einigen technische Startschwierigkeiten zum Thema: Schulnamen. Bereits beim Erstellen des ersten Beitrags fiel uns auf, dass wir eindeutig das richtige Seminar gewählt haben und fanden viel Freude am "Informationen sammeln", "schneiden", "Interviews führen", "passende Übergänge finden" etc.

 

Schließlich wurde es dann auch schon ernst und wir durften unseren ersten eigenen und noch dazu unseren umfangreichsten Beitrag erstellen, Thema diesmal: Hinterdupfing. Hinter diesem zugegebenermaßen seltsamen Namen verbirgt sich ein Film, der im Sommer 2014 in einigen bayrischen Kinos zu bestaunen war und noch dazu in unserer Gegend gedreht wurde. Um die bestmöglichen Informationen rund um den Film zu sammeln, ging es für uns dann Anfang Mai auf die Premiere ins Kurhaus nach Prien am Chiemsee. Dort hatten wir nicht nur die Möglichkeit, den Film bei seiner ersten Ausstrahlung zu sehen, nein vielmehr durften wir an Ende sogar Interviews mit den Schauspielern, Mitwirkenden und anderen Gästen führen, wodurch dann viel Material für unseren Beitrag zusammenkam. Stets an unserer Seite und immer für Fragen offen war unser Redakteur Christian Riedl, dafür nochmal ein riesen Dankeschön!

 

Last but not least: Unser letzter Beitrag zum Thema Handys. Diesen Beitrag erstellten wir dann kurz vor den Sommerferien. Auch diesmal hatten wir viel Spaß dabei, unserer Mitschüler zu diesem Thema zu befragen und uns allgemein natürlich auch unsere eigene Meinung zum Thema Handys preiszugeben.

 

Allem in allem sind wir sehr froh, dieses Seminar gewählt zu haben und die Chance bekommen zu haben, in die Welt des Medium Radio reinzuschnuppern. Natürlich gab es immer wieder technische Schwierigkeiten, aber auch diese haben wir bewältigt und jetzt sind stolz auf unsere 3 Beiträge.

Bei den Aufnahmen

Premiere Hinterdupfing

 

 

 

Gruppe Sebastian Schwarzenböck, Miriam Weigelt, Katinka Wolfrum

Nachwuchs Redakteure in Aussicht

 

Im Rahmen unseres P-Seminars in Deutsch war es unsere Aufgabe eigene kurze Radiobeiträge zu erstellen und möglichst professionell zu gestalten. Dazu haben wir uns in dreier Grüppchen zusammengefunden, in denen jeder eine Aufgabe übernommen hat. Neben dem Einsprechen des Textes und dem Schneiden, um alles zu einem einheitlichen Gesamtbild zu vereinen, musste über alle Arbeitsschritte detailliert Buch geführt werden.

 

Die Mitglieder unserer Gruppe waren Sebastian Schwarzenböck, Katinka Wolfrum und Miriam Weigelt. Sobald die Gruppen gebildet waren hieß es: „ab an die Themenwahl“. Es mussten passende Themen für die Beiträge gefunden werden, was sich anfänglich als ziemlich kompliziert herausstellte, da wir unterschiedliche Vorstellungen hatten. Die Vorgabe war zwei kleine Radiobeiträge, die ein schulisches Thema beinhalten und einen längeren ausführlicheren Beitrag über etwas Außerschulisches zu gestalten. Nachdem wir lange diskutiert hatten, haben wir endlich das passende Thema gefunden, von dem wir hofften andere durch unseren Beitrag informieren zu können, und deren Interesse zu wecken. Als erstes war der schulische Beitrag an der Reihe. Neben dem derzeitig aktuellen schwarz-weiß-Ball wurde auch das Schulfest genauer unter die Lupe genommen. Dazu wurden beide Male der Kunstlehrer Max Kanior interviewt. Dieser war unter anderem für die „Deko“ zuständig und half schon die letzten Jahre den Ball und das Schulfest zu organisieren. Für den Beitrag zu dem Ball wurde natürlich der Tanzlehrer, der die Schüler direkt an unserer Schule unterrichtet hatte, befragt. Nachdem dann der inhaltliche Stoff gesammelt, formatiert und geschnitten war, mussten die Beiträge mit sogenannten „Atmos“ wie Musik, den Anweisungen des Tanzlehrers oder dem Lachen der Kinder untermalt werden, um die nötige Aufmerksamkeit der Hörer zu wecken.

 

Als letztes war also der große Beitrag an der Reihe. Thema: „bayerisches Fastfood“. Dazu sind zwei von uns extra nach München gefahren, um die Inhaber zu interviewen, denen dieses außergewöhnliche Essen zu verdanken ist. Die Aufnahme war allerdings alles andere als ein Kinderspiel, da die vorbeifahrenden Züge die Stimme des ohnehin schon nuschelnden Türken oftmals übertönten. Nichtsdestotrotz ist uns ein super Beitrag gelungen, der zur Abwechslung mal ein Thema beinhaltet, von dem einige noch nichts gehört hatten und somit gebannt lauschten.

 

Schlussendlich kann man sagen, dass wir durch die Beiträge auch einiges an Erfahrung gesammelt haben. Wir mussten uns selbst über die Organisation des Ganzen Gedanken machen und in die Tat umsetzen. Die Beiträge mussten zudem pünktlich bei unserer Kursleiterin Hanna Bartenstein und dem uns vom BR an die Seite gestellten Redakteur Christian Riedl, der uns die Bearbeitung unseres großen Beitrags in einem Studio des BR in Rosenheim ermöglichte, abgegeben werden.

 

Im großen und ganzen kann man sagen, dass wir viel Spaß, aber auch einigen Stress bei der Erstellung unserer Beiträge hatten und die Arbeit eines Redakteurs nicht zu unterschätzen ist.

Max Kanior im Interview mit Sebastian Schwarzenböck

 

 

 

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