Theaterklasse 6

2020/2021

Theaterklasse: Reif für den Oscar!

Theaterklasse…

– das war doch mal Kontakt haben zum Mitschüler, der gerade einen in der Improvisation auf verschiedene Gefühlsarten begrüßt…

-das war doch mal Bewegung wie ein Roboter, ein Gorilla, eine Elfe…

-das war doch mal so laut, dass einem selbst die Ohren klingen, aber die Lehrerin einen ungerührt auffordert, noch lauter zu brüllen ohne die Stimmbänder zu überanstrengen…

… und nicht, dass die kleine Schwester einem grinsend von der Tür bei den Sprechübungen zusieht, dass man der einzige Gorilla ist, der im Käfig – pardon Kinderzimmer – herumspringt, und die Begrüßung der  Mitschüler in schwarzen Bildschirmen versandet.

Aber die Theaterklasse versuchte, das Beste aus der pandemiebedingten Situation zu machen und organisierte (wie in vielen anderen Fächern auch) sich selbst, um in privaten coronaregelkonformen Treffen Dialoge und kleinen Szenen zu entwickeln, zu proben und zu filmen.

Gut, dass man schon in der 5.Klasse einige Erfahrung an eigener Szenenerarbeitung gesammelt hatte.  Im letzten Jahr waren auch folgende Schlagworte entstanden, die für uns Theater bedeuteten: Theater ist T wie tolle Stücke, H wie Humor, E wie Entwicklung von mir selbst, A wie jemand anders sein, T wie Teamgeist, E wie Emotionen und R wie Ruhe und Respekt. Diese setzten die Schüler zunächst in eigene kleine Filmszenen um, die schon zum Teil auf der Homepage zu bewundern sind.

Dann drehte sich alles um unsere „Oscarverleihung“. Natürlich war uns schon lange klar, dass alle in dieser Theaterklasse nichts Geringeres als einen Oscar verdient hatten. Aber wie verleiht man im würdigen Rahmen, wenn der Moderator nur am zeitgleich stattfindenden Fußballspiel interessiert ist und der Techniker „bei diesem Schmarrn“ lieber den Ton abdreht? Außerdem besteht eine Oscarverleihung fast nur aus Originalen mit Sonderwünschen, die die Assistenten gehörig auf Trab halten. Gut, dass die Bloggerinnen Amelie und Madison das Geschehen auf der Bühne und dem roten Teppich lückenlos festhalten und hautnah kommentieren.

Eigentlich sollte unsere „Oscarverleihung“ eine Theateraufführung werden, die verschiedene Charaktere in unterschiedlichen Gefühlslagen zeigen sollte. Jeder Schüler hatte sich dazu eine originelle Figur ausgedacht. Zusätzlich beschäftigten wir uns mit dem Thema „Film“ und forschten daran, welche filmischen Mittel den eigenen Lieblingsfilm so beeindruckend machen, dass man ihm sofort einen Oscar verleihen möchte. Dann sollten alle Schüler in einer selbstgewählten Kategorie einen – möglichst  oscarreifen – Filmausschnitt produzieren.

Wegen des leider überraschend langdauernden Distanzunterrichts mussten dann nicht nur diese Filmausschnitte in heimischer Küche und Garten gedreht werden, sondern auch das gesamte Theaterstück mangels gemeinsamer Probenmöglichkeit in Einzelszenen verfilmt werden. Sicher wird das Endergebnis hier auf der Homepage zu bewundern sein. Eventuell gibt es noch eine spontane Oscar-Preview auf einem spontanen Schulsommerfest – wir lassen uns überraschen.

Auf jeden Fall überreiche ich der Theaterklasse schon mal einen Oscar für ihre Spielfreude und spontane Einsatzbereitschaft, Theater unter allen Umständen zu spielen – sei es mit Maske im verschneiten Garten, in der Duschkabine als Hexenhausersatz oder mit tapferen Geschwisterkind am MarterpfahlJ

Angelika Machac (Theaterpädagogin)

 

2019/20

Die 6. Theaterklasse hatte schon in der 5. Klasse viele schöne Theaterstunden am Vormittag erlebt. Nun wurden in der 6. Klasse noch 7 Nachmittagsblöcke angeboten.

Neben den vertrauten Köper- und Sprechübungen durfte vor allem das von den Schülern heißgeliebte Impro-Theater nicht zu kurz kommen, das einige sicher stundenweise alleine bestreiten könnten, wenn sie nicht im besten Moment schon wieder abgeklatscht werden würden:-)

Gerade hatten wir überlegt, in welchem Rahmen wir die erarbeiteten unterschiedlichen Darstellungsweisen von Theater auf dem Sommerfest präsentieren wollten, da strich uns die Corona-Krise unsere nachmittäglichen Treffen. Dennoch gab es einige Schüler, die sich freiwillig über „google-meet“ trafen, um eigene kleine Filme mit selbstgewähltem Thema zu drehen. Unter anderem entstanden so das Schattenspiel "Der Innschiffer" und der Film "Power!!!", die bis Ende 2020 hier auf der Homepage zu sehen waren.



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