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Auf Einladung der Sozialkundelehrer der Q 11 referierte Peter Bauch, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag, zum Thema „Migration – Herausforderung für Deutschland und Europa". Migration sei kein neues Thema, betonte er. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wären bereits 1955 die ersten Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, angesprochen hätte das Thema aber erst der CDU- Politiker Wolfgang Schäuble im Jahre 2005. Der erste sogenannte Integrationsplan für Deutschland wurde 2007 eingeführt, dessen Hauptbestandteile - Sprache, Bildung und Arbeit - die Grundpfeiler der Integrationspolitk darstellen sollten. Das Thema Migration sei lange Zeit totgeschwiegen, beziehungsweise nicht von Politikern aufgegriffen worden.. Ansprechen wollte man vor allem die Jugend und damit die zukünftigen Steuerzahler, denn, nur wer die deutsche Sprache beherrsche, sich in der Schule Bildung aneignen würde und in Folge dessen Arbeit fände, könne vollständig integriert werden. Hierbei sei es wichtig, den Zuwanderern klarzumachen, dass sie ihre Muttersprache beibehalten könnten, jedoch die zur Verständigung in unserem Land notwendige, deutsche Sprache ebenfalls erlernen, so Bauch.