Ein Erfahrungsbericht:



Die Besinnungstage in Benediktbeuern

 

Nach der 3. Unterichtsstunde fuhren wir mit dem Bus nach Benediktbeuern. Dort angekommen wurden nach einer kurzen Begrüßung durch unsere beiden Betreuer des Aktionszentrums die Zimmer verteilt und von uns bezogen.

Anschließend trafen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen bei Schinkennudeln. Satt, gut gelaunt und vor allem gespannt kamen wir im Gruppenraum zusammen, um über das Thema „Lust am Leben“zu sprechen.

Diese Fragen diskutierten wir dabei:

– Ist das Leben vorherbestimmt?

– Was trägt aus unserer Sicht zu einem gelungenen Leben bei?

– Was macht das Leben lebenswert?

Dazu zeichneten wir alle unseren eigenen Lebensbaum, um deutlich zu machen, was unser Leben ausmacht. In einer Gruppenübung tappten wir mithilfe von Filzmatten in die Zukunft. Danach gab es Abendbrot. Um 19:30 Uhr gingen wir für die Spieleeinheit in unseren Gruppenraum. Bei „Alle die...“ , „Flirten“ , „Donauwelle“ und „Baywatch“ hatten wir viel Spaß. Die Fußballbegeisterten konnten sich anschließend noch die Champions League anschauen. Um 23:00 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Tag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“. Zu diesem Zweck gestalteten wir in Gruppen Plakate zu verschiedenen Themen, um deutlich zu machen, wie Beziehungen gelingen können und was eine gute Partnerschaft ausmacht. Nach dem Mittagessen war Freizeit, die wir zum Teil mit Kickern vertrieben. Wer wollte, konnte auch ins Dorf gehen.

Am Nachmittag behandelten wir das dritte Thema: „Klassengemeinschaft“. Gemeinsam sammelten wir dazu Stärken und Schwächen unserer Klasse. Wir fanden mehr Stärken als Schwächen. Zu diesen zählt z.B., dass es keine Ausgegrenzten gibt, Offenheit und Kreativität vorhanden sind. Wir verstehen uns und haben Spaß. Um die Gemeinschaft zu testen, machten wir ein Spiel, das sich Spinnennetz nannte. Dabei kam es darauf an, sich gegenseitig zu stützen und das Netz beim Hindurchschlüpfen nicht zu berühren. Zusätzlich entwickelten wir ein Klassenwappen.

Die Besinnungstage schlossen wir mit einer sehr stimmungsvollen Andacht am Freitag ab.
Nach einer kurzen Klosterbesichtigung machten wir uns auf den Heimweg.

Die anfängliche Skepsis gegenüber einem Klosteraufenthalt wich rasch einer großen Begeisterung.

Das lag nicht zuletzt an unserem echt coolen Betreuer Bene. Die drei Tage waren eine wirklich gute Zeit.

(Falk Jungmeier)

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