DIJON

 

Das Collège Saint-Joseph liegt am Rand der Innenstadt von Dijon, der größten Stadt in Burgund. Die Schülerinnen und Schüler, die diese private Schule besuchen, sind zwischen 11 und 15 Jahren alt. Leider geht die Zahl derer, die Deutsch lernen, immer mehr zurück, sodass es auch nur eine kleine Gruppe von Deutschlehrern an der Schule gibt. Da die Schule gleichzeitig eine Partnerschaft mit dem Gymnasium Grafing pflegt, ist es leider nicht möglich, den Austausch in jedem Jahr stattfinden zu lassen. In der Regel findet er in einem Jahr mit Grafing, im anderen dann mit Raubling statt.

Dijon, die ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Burgund, das in der europäischen Geschichte eine wichtige Rolle gespielt hat, ist ungewöhnlich reich an architektonischen Kleinodien sowohl im profanen wie auch im religiösen Bereich. Neben den eindrucksvollen Bauwerken und dem vielfältigen Leben in der burgundischen Metropole lernen die Schülerinnen und Schüler auch die Herstellung landestypischer Spezialitäten wie z.B. Senf oder "Cassis" (Johannisbeerlikör) vor Ort kennen. Auf eine Probe der berühmten Weine muss aus begreiflichen Gründen leider verzichtet werden. Ausflüge in die Umgebung machen die Schülerinnen und Schüler mit großartigen historischen Monumenten wie der Kathedrale von Vézélay oder den "Hospices de Beaune" bekannt, daneben lernen sie die äußerst reizvolle, noch sehr ursprüngliche Kulturlandschaft Burgunds kennen.

 

MARSEILLE

Unsere Partnerschule in Marseille, das Lycée Montgrand, liegt in der Stadtmitte, in der Nähe der Fußgängerzone. Die Schülerinnen und Schüler, die das lycée besuchen, sind zwischen 16 und 18 Jahren alt. Leider ist die Zahl derjenigen, die dort Deutsch lernen, nicht sehr groß, so dass der Austausch nur alle zwei Jahre stattfinden kann.

Marseille ist eine sehr vielseitige, weltoffene Stadt, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es sehr reizvoll, das spezifische Flair einer großen Hafenstadt am Mittelmeer zu erfahren. Der besondere Reiz von Marseille liegt außerdem darin, dass in unmittelbarer Nähe fast unberührte Natur zu finden ist: Die atemberaubenden Felsbuchten der "Calanques" sind schon nach einem einstündigen Fußmarsch vom Stadtrand aus zu erreichen, und mit dem Boot ist es nur eine halbe Stunde vom alten Hafen zu den der Stadt vorgelagerten Inseln, auf deren einer der legendäre Graf von Monte-Christo in seinem Verlies geschmachtet hat. Ausflüge ins Hinterland machen unsere Schüler unter anderem mit der malerischen Gebirgslandschaft des Lubéron und den eindrucksvollen Klosteranlagen der Zisterzienserabtei von Senanque bekannt.

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