Schüleraustausch Marseille 2018

Donnerstag (15.3.)

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm, deshalb mussten wir auch schon um 5:30 Uhr  im Bus sitzen. Aber das war gar nicht so schlimm, weil die Busfahrt allein die Reise schon wert war. Manche haben geschlafen, andere haben gezockt, wieder andere haben gelesen. Bei den Pausen an den Tankstellen haben alle immer die Raststätten gründlich inspiziert, aber keiner hat etwas gekauft. Am Abend waren alle glücklich, endlich in Marseille und bei ihren Austauschpartnern zu sein.

Freitag (16.3.)

Heute haben uns Frau Bergmann und Frau Kuntze-Gehring die ganze Stadt gezeigt. Von der Kirche „Notre-Dame de la Garde“ bis zum „Vieux-Port“ war alles dabei. Wir durften sogar „Navettes“ (kleines Brot in Form von Schiffchen) probieren (sie schmeckten nach Seife). Am Ende sind wir noch im „Mucem“ gewesen. Das ist ein Museum mit ständig wechselnden Ausstellungen, in dem es auch ein Café gibt. Am Ende sind wir zurück zur Schule gelaufen, obwohl uns allen schon die Füße weh taten.

Wochenende (17.-18.3.)

Die Gestaltung des Wochenendes lag in den Händen der französischen Familien, also hat auch jeder etwas anderes unternommen. Mit dabei waren Ausflüge in Städte wie z.B. Saintes-Maries-de-la-Mer und mehrere Partys.

Montag (19.3.)

Am Montag waren wir in den Calanques, sie ähneln den Fjorden in Norwegen, bloß südlicher. Wir mussten eine halbe Stunde durch den Wald und den Berg hinunterlaufen, um überhaupt da zu sein. Aber es hat sich gelohnt: unten schien die Sonne und es war richtig warm.  Wir sind ungefähr 2 Stunden am Strand geblieben, aber nur ein paar Leute sind baden gegangen, da das Wasser noch richtig kalt war. Wir sind den gleichen Weg wieder zurückgewandert und anschließend nach Hause gefahren.

Dienstag (20.3.)

Heute fuhren wir mit dem Boot auf die Inseln. Der Bootsfahrer sowie Wind und Seegang haben keine Rücksicht auf die Passagiere auf dem oberen Deck genommen, und so sind wir alle „ein wenig“ nass geworden (zumindest die, die oben und draußen saßen).  Die Inseln waren schön und wir hatten wieder Glück mit dem Wetter. Wir haben uns den ganzen Tag die Inseln angeschaut und sind dann mit dem gleichen Boot zurückgefahren. Auf das Château d'If konnten wir aber leider nicht gehen, wie Frau Kuntze-Gehring schmerzlich erfahren musste (sie war schon einmal in Marseille, konnte aber noch nie das Schloss besichtigen).

Mittwoch (21.3.)

Heute hatten wir den gemeinsamen Ausflug mit unseren Austauschpartnern. Wir sind auf eine Stierfarm gefahren. Dort haben die Besitzer uns gezeigt, wie sie die Stiere großziehen und uns anschließend auf einem Anhänger den ganzen Hof gezeigt. Sie haben sogar noch einen Stier in eine Arena gebracht und wir konnten reinspringen und sozusagen einen Stierkampf haben. Danach sind wir noch nach Aigues-Mortes gefahren, das wir uns individuell anschauen durften.

Donnerstag (22.3.)

An unserem letzten Tag sind wir nach Aix-en-Provence gefahren, welches weiter im Landesinneren gelegen und kleiner als Marseille ist. Donnerstags ist da Markt, und die ganze Innenstadt war voller Marktstände. Wir hatten den ganzen Tag frei, um die Stadt anzuschauen, so dass jeder den Tag individuell gestalten konnte.

Freitag (23.3.)

Während der Rückfahrt wollten alle am liebsten gleich wieder umdrehen und nach Marseille zurückfahren. Unser einziger Trost war, dass nach unserer Rückkehr die Osterferien begannen und wir nicht gleich wieder in die Schule mussten.

Wir können abschließend bloß sagen, dass der Austausch ein super Erlebnis war und wahrscheinlich jeder, der dabei war, wieder daran teilnehmen würde. 10 out of 10, would do again

Nico Kirchmeier, Sebastian Späth (9a)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frankreichaustausch mit Dijon im April 2017

Am Donnerstag, den 20.03.2017, ging es los auf unsere Austauschfahrt nach Dijon. Ein paar Eltern machten zwar besorgte Gesichter, doch bei den Schülern herrschte beste Stimmung, obwohl 10 Stunden Fahrt und 689 km vor uns lagen. Gegen 17.30 Uhr erreichten wir das Collège Saint Joseph, wo unsere Austauschpartner bereits aufgeregt auf uns warteten. Am nächsten Tag erkundeten wir die Innenstadt von Dijon. Eine Stadtführerin erzählte uns viel über das Burgund, für viele zum Glück auf Deutsch. Dann hatten wir die Gelegenheit, uns, wie viele andere Touristen auch, auf die Bank zu setzen, die man in einem Film mit Gérard Depardieu sieht. Anschließend besichtigten wir die Eule von Dijon. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine Eule, sondern um DIE Eule. Wenn man sie mit der linken Hand streichelt, so heißt es, hat man viel Glück im Leben. Das Wochenende verbrachten wir in den Familien.

Am Montag stand die Stadtbesichtigung von Semur-en-Auxois und ein Zoobesuch, der mit einer Mutprobe einherging, auf dem Programm. Mutige konnten sich zwei Pythons um den Hals legen lassen. Unsere begleitende Lehrkraft Frau Kuntze-Gehring gehörte zu ihnen und meinte, sie probiere gerade ihren neuen Schal. Dienstag war der Tag des Senfs. Doch zuerst fuhren wir über die Weinstraße an der Côte d’Or nach Beaune, in das berühmte Krankenhaus „Hospices de Beaune“ mit seinen schönen Dächern und großen Sälen. Wir waren sehr erstaunt, als uns erzählt wurde, dass das Krankenhaus auf einem Fluß erbaut ist. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir den Ort der Orte, von dem uns Frau Kuntze-Gehring seit Jahren vorschwärmt: die Fabrik von Edmont Fallot. Während einer interessanten Führung machten wir in kleinen Gruppen unseren eigenen Senf und verkosteten unsere Eigenproduktionen und einige Proben aus professioneller Herstellung mit kleinen Häppchen. Danach ging es in den Laden, ein Schlaraffenland der verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es gab Senf von Curry über Cassis bis hin zu Gold-Senf. Mehrere von uns kauften Berge von Gläsern. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Unterrichts. Wir kamen zu der Erkenntnis, dass Schüleraustauschprogramme vor allem dazu da sind, zu erkennen, wie gut wir es doch haben, denn im Vergleich zum deutschen Unterricht ging es in Frankreich doch sehr streng zu. Am Donnerstag hatten Schüler mit Schnupfen einen Vorteil, denn wir besuchten den Käsehersteller Gaugry. Dort sahen wir, wie die Käselaibe geformt, gesalzen und gewaschen wurden. Dann gab es wieder etwas für den Gaumen, denn wir durften probieren. Während einige die Nase rümpften, erfreuten sich andere über den Geschmack des camembertartigen Käses.

Am Freitag ging es schließlich schon wieder zurück nach Hause. Es war ein Abschied, der den meisten sehr weh tat, denn man verließ Menschen, die einem Einblick in ihr Leben gewährt hatten und die man auch am eigenen Leben teilnehmen hatte lassen. Die Fahrt nach Raubling kam uns endlos lange vor, doch schließlich war auch das geschafft und wir konnten mit unseren Familien ein freudiges Wiedersehen feiern.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein herzliches Dankeschön sagen an Frau Kuntze-Gehring, Frau Gindert-Wulf, Peter (Herrn Michalke von der Firma Atzl), Mme Montagnon und Mme Galli für diese wunderschöne Woche.

Florian Ebner, Luca Stohn, Nico Kirchmaier, Sebastian Späth (8a)

 

 

 

 

 

 

 

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