Vertiefte Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und Naturwissenschaftler können alle Schüler, Lehrer, Eltern und andere Interessenten (auch die „Nichtnaturwissenschaftler“) bei inzwischen fast regelmäßig stattfindenden abendlichen Vorträgen erhalten. Seit mehreren Jahren besuchen jeweils unterschiedlich viele „Genießer“ die durchwegs hochinteressanten, topaktuellen Vorträge zu verschiedensten Themen der modernen naturwissenschaftlichen Forschung. Das Besondere daran ist, dass aktive Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse üblicherweise vor einem großen Publikum an Universitäten präsentieren, zu uns ans Gymnasium Raubling kommen, um mit ihrem Wissen Neugierde zu befriedigen, Fragen aller Art zu beantworten und Interessen zu fördern – kurz um das Schulleben am Gymnasium Raubling zu bereichern. Herausragende Bedeutung kommt dabei der Tatsache zu, dass immer wieder hochkarätige Referenten für diese Abende gewonnen werden können.

Mit dem Ende des Schuljahres 2007/08 bekam die Vortragsreihe ihren Namen: GRaNIt.

Wofür steht „GRaNIt“?

  • Zunächst ist Granit eines der häufigsten Gesteine auf allen Kontinenten, der uns im Alltag als Straßen- und Wandbelag oder auch als Wasch- und Tischfläche begegnet. Er steht damit für etwas Allgegenwärtiges, Weltumfassendes. Granit ist einerseits sehr hart und wetterfest und ist andererseits gut schleif- und polierbar. GRaNIt ist damit ein gutes Symbol für die Naturwissenschaften, die die Basis unserer heutigen technologisch ausgerichteten Welt darstellen.
  • Granit – aus dem Lateinischen „granum“ für „Korn“ – besteht aus verschiedenen körnigen Mineralen, die je nach Zusammensetzung verschiedenste Farben bedingen. GRaNIt steht damit für die verschiedensten Teilbereiche der Naturwissenschaften, die je nach Forschungsgebiet in unterschiedlichen Konstellationen zusammenarbeiten.
  • Granit bzw. GRaNIt hat seinen festen Platz in der Chemie (chemische Zusammensetzung), der Physik (besondere mechanische Eigenschaften), der Geographie (Vorkommen), der Biologie (Entstehung besonderer Lebensräume auf Granitböden), der Technik (Granit als Werkstoff) – und sogar der Mystik (Wackelsteine).
  • Und schließlich ist Granit (Ragnar Arthur, 1900 bis 1991) der Name eines finnisch-schwedischen Neurophysiologie-Professors, der Präsident der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften war. Sie ist eine der höchsten wissenschaftlichen Einrichtungen, die weltweit bekannt ist für die Ernennung der Nobelpreisträger . 1967 erhielt Granit selbst den Nobelpreis für Medizin. Die Akademie ist in 10 so genannte Klassen eingeteilt: Mathematik , Astronomie und Weltraumwissenschaften , Physik , Chemie , Geo- , Bio- , Medizinische, Technische, Wirtschafts - und Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften sowie herausragende Verdienste in der Wissenschaft. Ihr Augenmerk hat die Akademie unter anderem hauptsächlich auf die Unterstützung junger Wissenschaftler, die Förderung des Interesses an Mathematik und Naturwissenschaften an Schulen und die möglichst weite Verbreitung (populär-) wissenschaftlichen Wissens gelegt.

Damit ist GRaNIt ein guter Name für eine naturwissenschaftliche Vortragsreihe an einer allgemeinbildenden Schule. Wir hoffen, dass sie ihrem neuen Namen gerecht bleibt und weiterhin viele junge (und ältere) Interessenten anzieht.

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