Schulpsycholigsche Beratung ist grundsätzlich freiwillig und kostenlos.

Ein Schulpsychologe ist leider oder vielleicht besser zum Glück kein „Magier“, der in seine psychologische Trickkiste greift und Problemfälle und „Störfaktoren“ einfach wegzaubert. Schulpsychologische Arbeit versteht sich vielmehr in erster Linie als Hilfe zur Selbsthilfe. Ein zentraler Bestandteil ist dabei der lösungsorientierte Beratungsansatz. Dabei werden ausgehend von den Stärken und Ressourcen mit den Ratsuchenden gemeinsam neue Perspektiven entwickelt, welche sie ermutigen, möglichst selbst gefundene Schritte in Richtung ihrer angestrebten Ziele zu gehen. Ganz bewusst wird damit nicht das Problem in das Zentrum der Beratung gestellt, sondern mögliche Lösungsansätze. Manchmal gilt es aber darüber hinaus, die Ursachen für das Entstehen von Schwierigkeiten und Problemen zu klären. Dazu werden im diagnostischen Prozess auch Fragebögen und Testverfahren angewendet. Auch hier gelten natürlich die Grundsätze der Freiwilligkeit und der Verschwiegenheit. So werden Testergebnisse nicht ohne Einverständnis der Betroffenen an andere kommuniziert und selbstverständlich gehen sie auch nicht ein in Schulakten.

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