Simon,
 
unser ehemaliger Schüler, war einer der  Buchautoren bei unseren Frühjahrsbuchwochen im Juni 2019 und hat uns mit zwei Lesungen beschenkt. Das Motto der Buchwochen hieß: „Nach den Sternen greifen“ und Simon hat nach den Sternen gegriffen – auf ganz andere Weise als seine Autorenkollegen bei unseren Lesungen, Prof. Dr. Teichmann (Astrophysiker) und Dr. Sigmund Jähn (Astronaut).  

Als Weltraumfahrer müsse man nur schwindelfrei sein und Vertrauen in die Technik haben, besonders mutig sei er nicht, sagte Dr. Jähn unseren Schülern. Simon hingegen war besonders mutig: Er wusste, dass ihn weder Technikglaube noch Schwindelfreiheit gesund auf die Erde zurückbringen können. Er zählte jeden seiner Tage auf der Erde. 
Simon sah nicht das unendliche All, sondern die Endlichkeit des Lebens, seines Lebens. Dazu gehört wirklicher Mut! Er wusste, um was es jeden Tag geht und hat in den zwei Lesungen mit den Kindern unserer 5. Klassen über das Leben und den Tod gesprochen: direkt, schonungslos und voller Humor. Danke Simon, dass du der Einladung zur Lesung gefolgt bist und für das, was du uns allen an einem einzigen Vormittag über den Wert des Lebens gezeigt hast.
 
Dein Kampf ist nun zu Ende. Wir bleiben trauernd, aber tief beeindruckt von deinem Mut und deinen Worten zurück. 
 
Die gesamte Schulgemeinschaft 
am Gymnasium Raubling
schule ohne rassismus

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