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Mebis - Lernplattform


 

Am 19. Oktober bekamen unsere 6.-Klässler Gelegenheit, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen. Zuerst gab ihnen Herr Breinl vom Landesamt für Denkmalschutz in Regensburg einen spannenden Einblick in die Arbeit der Archäologen. Dann durften die Kinder wie echte Steinzeitmenschen Feuer machen, Muscheln bearbeiten, Bohrer und Pfeile basteln und töpfern. Auch ein „Steinzeithandy“ gab`s zu kaufen: ein Signalholz, mit dem sich die Menschen dieser frühen Zeit verständigen konnten. Ihre gebastelten Steinzeit-Schätze trugen die Kinder anschließend stolz nach Hause.

 

 

Die diesjährige Exkursion führte unsere Q 11
am 5.10. zum NS-Dokumentationszentrum in München.

dokumentationszentrum 400

Die erst 2015 eröffnete Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ bietet eine hochmoderne Ausstellungsarchitektur mit zahlreichen Fotografien, Dokumenten und Texten sowie Filmprojektionen und Medienstationen, durch die unsere Schülerinnen und Schüler kompetent und engagiert geführt wurden.

Auch die ebenso hochmoderne Gebäudearchitektur ist als Kontrast zur Umgebung konzipiert und ist am Standort des ehemaligen „Braunen Hauses“ ein starker Gegensatz zur historischen Bedeutung des Ortes. Die Sichtbezüge aus den Fenstern der Ausstellung zu den baulichen Relikten der NS-Zeit lassen die zentrale Rolle des Königsplatzes und seiner näheren Umgebung für die Zurschaustellung von Macht und Militanz des NS-Regimes erahnen.

Ein besonderer Ort und eine besondere Ausstellung, die bei unseren Schülerinnen und Schülern Eindruck hinterlassen haben.

(http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=26390)

 

 

Selbstverständnis des Faches

Die Schüler erlangen durch den Unterricht im Fach Geschichte am Gymnasium Historische Erkenntnissevertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Sie erhalten einen Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten. Ihnen wird bewusst, wie historisches Wissen entsteht, und sie entdecken das Faszinierende an der Beschäftigung mit der Dimension „Zeit“.

Die Historisches Bewusstsein Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig erleichtert die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Orientierung der Schüler in ihrer eigenen Lebenswelt. Um die Zukunft mitzugestalten, bedarf es der Erkenntnis, dass die Gegenwart historisch bedingt ist. (...)

 

Aus geschichtlichen Erkenntnissen heraus entwickeln die Schüler Möglichkeiten der eigenen Lebensorientierung, indem sie aus der reflektierten Betrachtung der Vergangenheit Prämissen für das eigene Denken und Handeln gewinnen. Für das Fach Geschichte ist dabei die Erziehung zu einer Haltung der Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber dem Neuen und Anderen auf der Grundlage klarer persönlicher Wertvorstellungen von besonderer Bedeutung. (…)

Ziele und Inhalte

In Jahrgangsstufen 6 mit 10: Chronologie den Jahrgangsstufen 6 mit 10 erhalten die Schüler einen an der Chronologie historischen Geschehens orientierten Überblick über die Epochen und Räume der Weltgeschichte, der seinen Schwerpunkt auf die Erarbeitung von Grundlinien deutscher und europäischer Geschichte legt, ab der Frühen Neuzeit aber auch zunehmend die weltpolitische Dimension aufgreift. Die Entwicklung eines chronologischen Bewusstseins schafft einen Ordnungsrahmen für die Vielfalt der historischen Phänomene. Die Anschaulichkeit Anschaulichkeit und Zusammenhänge ist in den Jahrgangsstufen 6 mit 10 ein wichtiger Ausgangspunkt für die unterrichtliche Arbeit. Die Lebendigkeit und Farbigkeit der Inhalte sowie die Vielfalt der Formen ihrer Vermittlung im Unterricht sprechen die emotionalen und erlebnisorientierten Bedürfnisse der Jugendlichen an; dabei werden die historischen Fakten von Anfang an stets in größere Zusammenhänge eingebettet.

Der Geschichtsunterricht in den Jahrgangsstufen 11 und 12 konzentriert sich auf der Basis eines Jahrgangsstufen 11 und 12: Längsschnitte; Querschnitte; Vergleiche; Fallstudien soliden Grundwissens stärker auf Strukturierungskonzepte wie Längs- und Querschnitte, Vergleiche und problemorientierte Fallstudien, welche die in den Jahrgangsstufen 6 mit 10 erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten methodenorientiert und mehrperspektivisch in neuen Zusammenhängen zur Anwendung bringen und vertiefen. Das Fach Geschichte in den Jahrgangsstufen 11 und 12 erweitert die Allgemeinbildung der jungen Erwachsenen und gewährleistet eine sichere historische Orientierung. Die Wahl eines Seminars Geschichte eröffnet ihnen die Möglichkeit, sich wissenschaftsnah mit spezielleren, den Stoff des Lehrplans vertiefenden und ergänzenden Themen zu befassen. (...)

 

Die Lehrpläne für das Fach Geschichte finden Sie unter folgendem Link:

 http://www.isb.bayern.de/gymnasium/faecher/gesellschaftswissenschaften/geschichte/lehrplan/

 

Den neuen LehrplanPlus, der sukzessive ab dem Schuljahr 2017/18 eingeführt wird, finden Sie unter folgendem Link:

http://www.lehrplanplus.bayern.de/schulart/gymnasium/jgs/7/inhalt/fachlehrplaene

 

 

 

 

 

 

2014

Besuch Landtag

 

2012

Besuch der Gedenkstätte Dachau
Vortrag Todesfabrik Auschwitz

 

2011

Besuch der Landesausstellung Götterdämmerung: König Ludwig II

 

 

 

 


Am Mittwoch, dem 05.10.2011, besuchten wir an unserem Wandertag die Landesausstellung über Ludwig II., den bayerischen Märchenkönig. Zunächst fuhren wir mit dem Bus nach Prien. Von dort aus ging es dann per Schiff weiter; es war lustig und die Möwen begleiteten uns. Als wir auf der Herreninsel ankamen, machten wir uns auf zum Schloss Herrenchiemsee. Am Rand des Weges sah man Figuren, von Königen, Prinzen und Prinzessinnen, welche sehr schön bunt waren und lustig wirkten. Am Schloss angekommen, packten wir unsere mitgebrachte Brotzeit aus.

Nachdem wir unsere Pause beendet hatten, schlenderten wir in das Schloss Ludwigs II. Obwohl es viele von uns einmal besichtigt hatten, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie prunkvoll und prächtig das Schloss ist! Wir wurden unter anderem in die Schlafgemächer Ludwigs, in den größten aller Säle, den Spiegelsaal, und in das komfortable Esszimmer mit dem bekanntem Tischlein-deck-dich geführt. Zum Schluss der Schlussführung gab´s noch eine Schätzfrage: Wie viel Gramm Gold hatte Ludwig bei dem Bau des Schlosses verwendet?

Nach der spannenden Schlossführung gingen wir voller Elan in die Ausstellung. Es ging in Ludwigs Kindheit los. Der junge Prinz, aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, sollte einmal ein großer König werden. Aber zunächst ist er noch ein unschuldiges Kind, mit einem straffen Schulplan, den wir uns gar nicht mehr vorstellen können. Im jugendlichen Alter plant der angehende König eine Verlobung mit Prinzessin Elizabeth von Österreich, diese aber scheitert. Erschwerend kommt noch der Tod des Vaters von Ludwig hinzu. Schwere Schicksalsschläge für den jungen König. Zwei verlorene Kriege lassen Ludwig noch tiefer sinken. Und plötzlich aus dem Dunkeln heraus, überfällt ihn ein großer Bauwahn. Er konstruiert geniale Kunstwerke, manchen ein Beleg für Wahnsinn Außerdem verehrt Ludwig nach einiger Zeit den Künstler Richard Wagner. Schulden häufen sich an. Da half die Regierung Ludwig unter der Bedingung, dass er schwören solle, nie mehr zu bauen. Der König schwor, wurde aber bald in eine Klinik gebracht, wo er psychisch behandelt wurde. Doch während seiner Haft am Starnberger See verstarb der Baumeister auf mysteriöse Weise. Wie? Dies  weiß man noch heute  nicht. Eine grandiose Ausstellung, bei der man ein völlig  anderes Bild von Ludwig II. bekommt. Man konnte richtig mitfiebern.

Nach diesem Einblick in die Welt von Bayerns wohl  bekanntestem König verließen wir das Schloss. Zur Anlegestelle zurückgekehrt, machten wir uns mit dem Schiff wieder auf den Weg zurück zum Festland. Obwohl unsere Beine ziemlich erschöpft waren, hat uns der Ausflug wirklich sehr gut gefallen!

(Marie Fitsch, Celina Müller, Sonja Pappenberger; 7f)

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