050519Am 2.5. konnten wir im Rahmen eines Festaktes die große und überaus sehenswerte Ausstellung „Frieden machen“ der Bundeszentrale für politische Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnen. Passend zu unserem Jahresthema „Toleranz – miteinander“ zeigt die Ausstellung in verschiedenen interaktiven und animierten Modulen Prinzipien, Instrumente und Möglichkeiten der zivilen Friedensarbeit.

Nach den Grußworten für den Landkreis durch die stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier gab Prof. Dieter Pohl von der Universität Klagenfurt in seinem Festvortrag einen engagierten Überblick über „Frieden und Krieg im 21. Jahrhundert“. Zwar habe das Ende des Kalten Krieges auch ein Ende der Stellvertreterkriege und teilweise Abrüstung zur Folge gehabt, gleichzeitig sei aber die Sicherheitslage unübersichtlicher geworden durch zahlreiche lokale Kriegsparteien und den dadurch entstandenen Polyzentrismus, wie Prof. Pohl die neue Situation nannte. Zerfallende Staaten, Cyberkriege und die globale Vernetzung von Milizen und Terrorgruppen bestimmten zunehmend die internationale Sicherheitspolitik. Der Friede sei von mehreren Faktoren abhängig: einem gerechten Weltmarkt, der sozialen Entwicklung, Konsensbereitschaft sowie stabilen staatlichen Strukturen.

Bevor unser Schulleiter Dr. Armin Stadler dann auch offiziell die Gäste, unter ihnen Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger, zum Rundgang einlud, betonte Frau Margarethe Stadlbauer, Leiterin des Referats für politische Bildung bei der Hanns-Seidel-Stiftung, im Schlussteil die Bedeutung des Friedens und der Toleranz im zwischenmenschlichen Bereich.

ausstellung verpixelt

 ausst5

schule ohne rassismus

Mebis - Lernplattform

<<  <  Mai 2019  >  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
  
  
Zum Seitenanfang