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Unter diesem Motto stand der Vortrag von Michael G. Möhnle. Wie jedes Jahr lud die Fachschaft Sozialkunde auch heuer wieder einen politischen Redner ein, der die Jugendlichen der Q11 mitnahm auf eine Reise durch Europa. Sein reicher Erfahrungsschatz journalistischer Arbeit in Brüssel ermöglichte dabei auch die ein oder andere unterhaltsame Anekdote zu diesem „unbekannten Wesen EU“. An vielen Stellen wurde klar, dass es eben viel einfacher ist Probleme zu benennen als sich über das bereits Erreichte zu freuen. Wohlstand und Frieden sind ein Verdienst dieses weltweit einmaligen Projekts. Aber diese Dinge sind so selbstverständlich geworden, dass wir sie nicht selten aus dem Blick verlieren, wenn wir über seltsam anmutende Vorgaben aus Brüssel – zu trauriger Berühmtheit hatte es einst die mittlerweile abgeschaffte Verordnung zur Krümmung von Gurken gebracht – nachdenken. Umso besser, wenn wir ab und zu daran erinnert werden, dass Demokratie sich durch Kompromissfähigkeit auszeichnet, nicht durch vermeintlich einfache Lösungen. Botschaft angekommen, Herr Möhnle!

schule ohne rassismus

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