Nutzungsordnung für audiovisuelle und EDV-Einrichtungen der Schule

 

Für die Benutzung der schulischen audiovisuellen und EDV-Einrichtungen besteht an unserer Schule in Anlehnung an die geltenden gesetzlichen Bestimmungen folgende Nutzungsordnung.

 

 

1. Sorgsamer Umgang

Jede Nutzerin und jeder Nutzer muss mit den Computern, Druckern, Scannern etc. sorgsam umgehen. Probleme und Schäden sind unverzüglich der aufsichtführenden Lehrkraft zu melden. Veränderungen am Betriebssystem sind nicht erlaubt. Bei fahrlässigen und vorsätzlichen Beschädigungen hat der Verursacher den Schaden zu ersetzen. Vor Verwendung der Hardware muss daher jeder kontrollieren, dass die Geräte nicht beschädigt sind. Störungen und Schäden sind sofort der für die Computernutzung verantwortlichen Person zu melden. Tastaturen sind durch Schmutz und Flüssigkeiten besonders gefährdet. Deshalb gilt während der Nutzung der Schulcomputer ein absolutes Trink- und Essensverbot!

 

2. Passwörter

Für die Schülerinnen und Schüler, die eine eigene Kennung mit Passwort erhalten, ist es wichtig, dass sie sich nur mit ihrem Benutzernamen in das Netzwerk einwählen. Zur eigenen Sicherheit muss sich jeder bei Verlassen des Arbeitsplatzes vom System abmelden. Für Handlungen, die unter dem Passwort erfolgen, kann der Passwortinhaber verantwortlich gemacht werden.

 

3. Einsatz der Ausstattung nur für schulische Zwecke

Die Ausstattung darf nur für schulische Zwecke benutzt werden. Downloads für private Zwecke (Musikdateien, Videofilme, Spiele und andere Programme etc.) sind verboten. Software darf nur durch Lehrkräfte installiert werden. Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung ist untersagt. Außer USB-Sticks dürfen keine Fremdgeräte an Computer oder das Netzwerk angeschlossen werden.

Im Rahmen der Internetnutzung dürfen im Namen der Schule weder Vertragsverhältnisse eingegangen werden, noch kostenpflichtige Online-Dienste abgerufen werden. Das Ausdrucken von Dateien bedarf einer Genehmigung durch die Lehrkraft bzw. die Systembetreuung.

 

4. Verbotene Nutzungen

In der Schule dürfen keine jugendgefährdenden, sittenwidrigen, sexuell anstößigen und strafbaren Inhalte, z.B. pornographischer, gewaltverherrlichender, volksverhetzender oder verfassungsfeindlicher Art aufgerufen, ins Netz gestellt oder versendet werden. Falls versehentlich derartige Inhalte aufgerufen werden, ist die Anwendung sofort zu schließen. Andere Personen dürfen durch die erstellten Inhalte nicht beleidigt werden. Im Internet und Intranet dürfen nur Webseiten und Verlinkungen angeboten werden, die einen direkten Bezug zum Unterricht haben. Die Veröffentlichung von Internetseiten bedarf der vorherigen Genehmigung durch die Schulleitung.

 

5. Beachtung von Rechten Dritter

Die Veröffentlichung von Fotos bzw. Filmaufnahmen ist nur gestattet, wenn die betroffenen Personen bzw. bei Minderjährigen deren Erziehungsberechtigte ihr schriftliches Einverständnis erklärt haben. Persönliche Daten von Schülern und Lehrkräften (z. B. Namen) dürfen nur mit der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Betroffenen verwendet werden. Für fremde Inhalte ist das Urheberrecht zu beachten, d. h. fremde Texte, Logos, Bilder, Karten etc. dürfen nicht ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung der Urheberin oder des Urhebers auf eigenen Internetseiten verwendet werden. Unbenommen dieser Bestimmung wird darauf hingewiesen, dass die Schule auf ihrer Homepage Fotos von Schulveranstaltungen veröffentlicht.

 

 

 

6. Verantwortlichkeit

Grundsätzlich ist jede(r) für die von ihr bzw. von ihm erstellten Inhalte zivilrechtlich und  strafrechtlich verantwortlich und kann entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. Die Schule ist nicht für Angebote und Inhalte Dritter verantwortlich, die über das Internet abgerufen werden können. Die Schule stellt sicher, dass bei der Computernutzung im Rahmen des Schulbetriebes stets eine die Aufsichtspflicht erfüllende Person (u. U. auch ältere Schülerinnen oder Schüler) anwesend ist.

 

7. Datenschutz und Daten

Auf schulischen Rechnern gibt es keine privaten Verzeichnisse. Lehrkräfte haben grundsätzlich die Möglichkeit und sind aufgrund der ihnen obliegenden Aufsichtspflicht auch im Einzelfall dazu angehalten, die von Schülerinnen und Schülern erstellten Daten, Verzeichnisse und die besuchten Webseiten zu kontrollieren. Sie können alle Aktivitäten am Rechner beobachten und eingreifen.

 

8. Verstoß gegen die Nutzungsordnung

Verstöße gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Ausschluss von der Nutzung des Computers auch schulordnungsrechtliche Maßnahmen und Schadensersatzforderungen zur Folge haben.

 

9. Protokollierung des Datenverkehrs

Die Schule protokolliert den Datenverkehr, speichert ihn zeitlich begrenzt und nimmt auch Stichproben vor. Bei einem Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften ist mit zivilrechtlichen oder strafrechtlichen Folgen zu rechnen.

 

10. Löschung der Daten

Die Schule löscht alle gespeicherten Daten spätestens nach dem Schulaustritt.

 

 

Kathrin Hörmann-Lösch, OStDin, Schulleiterin