Absenzenregelung in der Oberstufe


1. Entschuldigungsverfahren im Krankheitsfall

Ist ein Schüler am Unterrichtsbesuch verhindert, ist die Schule am ersten Krankheitstag telefonisch oder per Fax bis spätestens 7.45 Uhr zu benachrichtigen (Tel: 08035/8789-0, Fax: 08035/8789-2222). Wenn möglich, ist die voraussichtliche Dauer der Fehlzeit anzugeben. Darüber hinaus muss der Schüler nach Rückkehr in den Unterricht sein Absenzenblatt, in das er die versäumten Stunden und den Grund seines Fehlens bereits eingetragen hat, jeder betroffenen Lehrkraft in der nächsten von ihm besuchten Unterrichtsstunde, spätestens aber innerhalb von einer Woche, zur Unterschrift vorlegen.
Dauert die Erkrankung länger als einen Tag, wird auch nur eine Spalte des Absenzenblatts ausgefüllt, indem das Datum des ersten und des letzten Fehltags in die oberste Zeile der betreffenden Spalte eingetragen und diese Spalte von einem der Oberstufenkoordinatoren abgezeichnet wird. Das signierte Absenzenblatt wird dann jedem Kursleiter, bei dem Unterricht versäumt wurde, zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen (GSO § 37(2)).
Ist das Absenzenblatt eine Woche nach Wiedererscheinen noch nicht vorgelegt, so gilt das Fehlen als unentschuldigt. Unentschuldigtes Fehlen zieht eine Ordnungsmaßnahme nach sich.
Der Schüler muss das Absenzenblatt in korrekter äußerer Form täglich vorweisen können. Bei Verlust erfolgt Attestpflicht. Ein zweites Blatt wird nicht ausgegeben!
Ist das Absenzenblatt voll, muss es unmittelbar der Oberstufenbetreuung vorgelegt werden.

 


2. Beurlaubung

Zur Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen und Terminen, die unvermeidlich in die Unterrichtszeit fallen (z.B. Führerscheinprüfung, Musterung), bedarf es einer Beurlaubung, die nur auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag hin ausgesprochen wird. Dieser Antrag muss mindestens zwei Tage vor dem Termin in Form eines Eintrags auf dem Absenzenblatt gestellt werden. Die Genehmigung durch die Schulleitung oder einen Oberstufenkoordinator wird auf dem Absenzenblatt durch Handzeichen bestätigt. Das signierte Absenzenblatt wird dann jedem Kursleiter, bei dem Unterricht versäumt wurde, zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Am Tag, für den sich der Schüler beurlauben lassen möchte, darf kein angekündigter Leistungsnachweis stattfinden. Der Schüler bestätigt dies durch seine Unterschrift.
Für die theoretische Führerscheinprüfung wird eine Beurlaubung bis max. 11.25 Uhr, für die praktische Prüfung bis max. 12.10 Uhr bewilligt. Bei Verspätungen ist eine Bestätigung der Fahrschule mit dem Grund vorzulegen.



3. Befreiung

Erkrankt ein Schüler während der Unterrichtszeit, so muss er sich von einem Oberstufenkoordinator oder von der Schulleitung befreien lassen. Die Genehmigung wird auf dem Absenzenblatt, in das er die versäumten Stunden und den Grund seines Fehlens bereits eingetragen hat, durch Handzeichen bestätigt. Das signierte Absenzenblatt wird dann bei Wiedererscheinen jedem Kursleiter, bei dem Unterricht versäumt wurde, zur Unterschrift vorgelegt.
Ist aufgrund der Erkrankung ein Erscheinen am Folgetag nicht möglich, so ist eine weitere Entschuldigung (siehe Entschuldigungsverfahren im Krankheitsfall) erforderlich. Am Tag vor Schulaufgaben werden für den Nachmittagsunterricht Befreiungen nur in Ausnahmefällen erteilt.



4. Häufige Fehltage

Häufen sich bei einem Schüler die Schulversäumnisse in auffälliger Weise, wird für den Rest des Schuljahres Attestpflicht eingeführt. Wird das ärztliche Zeugnis nicht vorgelegt, gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.
(vgl. GSO §37 (2))
Ein ärztliches Zeugnis kann nur dann als genügender Nachweis für die geltend gemachte Erkrankung anerkannt werden, wenn es auf Feststellungen beruht, die der Arzt während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.


5. Versäumen angekündigter Leistungsnachweise

Versäumt ein Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis, ist zusätzlich zu dem üblichen Entschuldigungsverfahren (siehe Entschuldigungsverfahren im Krankheitsfall) ein ärztliches Attest notwendig. Dieses Attest muss am Tag der Erkrankung ausgestellt sein und am Tag des Wiedererscheinens, spatestens jedoch 10 Tage, nachdem es verlangt wurde, in der Schule vorgelegt werden. Ein rückdatiertes oder ein zu spät abgegebenes Attest wird nicht anerkannt.
Versäumt ein Schüler einen angekündigten Leistungsnachweis ohne ausreichende und fristgemäße Entschuldigung, so wird nach GSO § 58 (4) die Note Ungenügend (0 Punkte) erteilt.
Vorsicht: 0- Punkte-Hürde!